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APPELL

 „Wir sind Brüder“

der CHRISTLICHEN KIRCHEN VENEDIGS

23.11.2015




 

Appell der CHRISTLICHEN KIRCHEN VENEDIGS von der Seufzer-Brücke  „Wir sind Brüder“

 

„Ich habe ihr Seufzen gehört.“ (Apg. 7; vgl. Ex.3,7)

Die Seufzerbrücke ist ein Ort in Venedig, der weltweit bekannt ist und für das Seufzen der Kreatur steht.

 

Angesichts der der andauernden Welle der Migration und der letzten tragischen Ereignisse, die die Welt erschüttert haben, sehen sich die Christlichen Kirche von Venedig zu folgendem Appell gedrängt:

 

Wir können nicht schweigen angesichts der epochalen Ereignisse um die Migration von Völkern in der Welt, eine Migration, die auch unser Land betrifft. Uns ist die Komplexität des Phänomens bewusst, die einer verantwortungsvollen und überlegten Annährung bedarf sowie angemessener politischer Reaktionen. Wir als Kirchen, als Jüngerinnen und Jünger Jesu, können nicht mehr schweigen.

 

„Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von der Erde.“ (Gen. 4,10)

Wir prangern an die Bösartigkeit der Kriege und der Armut, aus der diese Menschen kommen und sie zwingt zu fliehen. Wir sehen mit Besorgnis den Klimawandel, der häufig der Ursprung der Flucht ist. Für all diese Menschen werden wir aufgefordert zu mehr Ehrfurcht vor dem Leben und vor der Erde, unserem gemeinsamen Haus.

 

„Als Gott den Menschen schuf, machte er ihn nach dem Bilde Gottes und schuf sie als Mann und Frau und segnete sie und gab ihnen den Namen »Mensch« zur Zeit, da sie geschaffen wurden.“ (Gen 5,1-2)

Wir beteuern mit Nachdruck, dass jeder Mensch eine Würde besitzt, die vor aller ethischen, kulturellen oder religiösen Zugehörigkeit kommt; eine Würde, die zwischen allen Menschen eine Verbindung schafft und eine einzige menschliche Familie bildet, in der wir alle Brüder und Schwestern sind.

 

„Der Fremdling soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland.“ (Lev 19,34)

Viele von uns haben die Erfahrung gemacht, Fremde fern der Heimat zu sein. Wir wollen uns engagieren, unsere Stadt zur freundlichen Aufnahme zu befähigen und ein offenes Herz  für Fremde zu zeigen – wie es Tradition in Venedig ist und ganz ihrem Ruf entspricht, ein Ort der Begegnung zwischen den Völkern und eine Stadt des Friedens zu sein.

 

Jesus sprach: „Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen.“ (Mt. 25,35)

Als Christinnen und Christen glauben wir, dass durch den Fremden, der in unser Land kommt, Jesus Christus selbst uns die Ehre gibt und uns aufsucht. Wir fordern deshalb unsere christlichen Gemeinden auf, Immigranten aufzunehmen als eine besondere  Begegnung mit unserem Herrn Jesus Christus.

 

„Und der HERR erschien ihm im Hain Mamre, während er an der Tür seines Zeltes saß, als der Tag am heißesten war. 2 Und als er seine Augen aufhob und sah, siehe, da standen drei Männer vor ihm.“ (…) Und der Herr sprach: „Ich will wieder zu dir kommen übers Jahr; siehe, dann soll Sara, deine Frau, einen Sohn haben.“ (Gen. 18, 1+10)

Wie Abraham eine Ankündigung von Hoffnung und Fruchtbarkeit von Fremden empfing, die er aufgenommen hatte, glauben auch wir, dass Gott durch diese Fremden, die in unser Land kommen, eine Botschaft der Hoffnung, der Fruchtbarkeit, der Zukunft für uns hat. Wir wollen uns gemeinsam mit unseren Gemeinden engagieren, auf  Gott zu hören, der zu uns spricht und neue Wege öffnet für uns und für die Geschichte. Aus diesem Grund schlagen wir einen Runden Tisch der Begegnung und des Dialogs vor.

 

Arcidiocesi Ortodossa d’Italia e Malta – Chiese di Venezia e Mestre

Chiesa Anglicana di Venezia

Chiesa Avventista del Settimo Giorno

Chiesa Copta Apostolica di Venezia

Chiesa Evangelica Luterana di Venezia

Chiesa Evangelica Valdese

Chiesa Ortodossa Rumena di Venezia

Chiesa Ortodossa Russa di Venezia

Patriarcato di Venezia

 


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